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Chinas Fahrrad-Krieg

Sie sind bunt und sie sind überall: Chinas Großstädte werden von Leihfahrrädern überflutet. Dahinter stehen Start-ups, die von Investoren mit Geld überschüttet werden. Doch die Zweifel am Geschäftsmodell wachsen.

PekingDie Arbeiter sind mit einem großen, weißen Lastwagen vorgefahren. Dann laden sie die Fahrräder auf den Gehsteig ab. Erst zehn, dann 20, dann 30, bis schließlich 55 orange Zweiräder den Weg am Eingang zur Pekinger U-Bahn an der zweiten Ringstraße füllen. Doch es sind keine normalen Fahrzeuge, sondern Leihräder des Start-up Mobike.
Es vergehen nur wenige Minuten, bis die erste Passantin vor den Rädern stehenbleibt. „Das ist total praktisch“, erklärt sie. Aus ihrem Mantel zückt sie ihr Smartphone. Sie hält die Kamera ihres Gerätes vor einen QR-Code am Rahmen des Fahrrads. Es ertönt ein kurzes Piepen. Dann schnappt das...

 
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