Weltwirtschaftsforum
Medwedjew hat eine Botschaft für den Terror

Russland steht nach dem Bombenanschlag auf den Moskauer Flughafen Domodedowo noch unter Schock. Und bis zuletzt war unklar, ob Dimitrij Medwedjew das Weltwirtschaftsforum in Davos eröffnen würde, oder nicht. Nun ist der russische Präsident doch in die Schweizer Berge gekommen.
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DavosDie Drahtzieher hinter dem jüngsten Terroranschlag  auf dem größten Moskauer Flughafen wollen nach Worten des russischen  Präsidenten Dmitri Medwedew sein Land „in die Knie zwingen“. „Sie  haben sich aber verrechnet“, sagte er am Mittwoch in der offiziellen  Eröffnungsrede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos.

Bei dem Anschlag am Montag wurden 35 Menschen getötet und 100  weitere verletzt. Medwedew versuchte in seiner Rede, den Sorgen  ausländischer Investoren entgegenzutreten. Einiges an der  internationalen Kritik habe Russland verdient, anderes aber sei  fehlgeleitet, sagte der Präsident. „Ich bin überzeugt, dass sich die  Demokratie dank der wirtschaftlichen Modernisierung weiter  entwickeln wird“, sagte er.

Rund 2.500 hochrangige Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft,  Wissenschaft, Medien und Aktivisten von  Nichtregierungsorganisationen kamen zum ersten Tag des  Weltwirtschaftsforums in dem Schweizer Wintersportort zusammen. Dort  werden sie in den kommenden Tagen über einige der dringendsten  Fragen der Weltwirtschaft beraten, etwa über die Eurokrise, die  Rolle Chinas und die Lehren aus der Finanzkrise, aber auch  politische Fragen spielen traditionell eine große Rolle. Das Treffen  fällt in eine Phase der Zuversicht, dass die Weltwirtschaft ihre  jüngste schwere Krise überwunden und sich ein stabiler Aufschwung  eingestellt hat.        

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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