Whistleblower noch in Moskau
Warum Ecuador keine gute Wahl von Snowden ist

Edward Snowden zieht es von Moskau nach Ecuador. Sicher ist er dort aber nicht, sagt ein Geheimdienstexperte. Beispiele zeigten, dass die USA keine Hemmungen haben dürften, den Geheimnisverräter dort zu kidnappen.

DüsseldorfVor einem jeden Geheimnisverrat steht der Gang zum Konsulat. Man trägt sein Ansinnen vor, lässt durchklingen, was so alles offenbart werden könnte und bittet um Unterstützung. „Die diplomatischen Vertretungen haben den Kontakt zu den Geheimdienstmitarbeitern des jeweiligen Landes“, sagt der deutsche Geheimdienstexperte und Publizist Erich Schmidt-Eenboom. „Es ist anzunehmen, dass auch Edward Snowden so vorgegangen ist und sich an den chinesischen Nachrichtendienst gewandt hat – er scheint ein intelligenter Mann zu sein, der weiß, wie er wenig Spuren hinterlässt.“

Und er hat seine Enthüllungen offenbar von langer Hand vorbereitet: Nur um die Spähaktionen der USA im Internet aufzudecken, nahm...

 
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