Premium Wo die Athen-Hilfen wirklich hinflossen Griechenland pleite, Europas Banken gerettet

Warum kommt Griechenland trotz Milliardenkrediten nicht aus der Krise? Eine neue Studie belegt: Von dem Geld profitierten vor allem die Banken – zu Lasten der Steuerzahler in Europa. Schuld ist ein Konzeptionsfehler.
Eine Dauerbestelle – wie das Land. Quelle: dpa
Akropolis in Athen

Eine Dauerbestelle – wie das Land.

(Foto: dpa)

Berlin, AthenDas Gespenst der Staatspleite Griechenlands ist wieder da. Dass die Krise trotz des im Sommer 2015 vereinbarten dritten Rettungspakets zurückkehrt, liegt vor allem am Reformstau in Athen. Bisher lassen Angela Merkel (CDU) und ihre Amtskollegen den griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras mit seiner Forderung nach einer Freigabe weiterer Milliardenhilfen abblitzen. Denn die Kanzlerin ist abgehärtet. Drohende Staatspleiten hat sie viele erlebt, seit sie im Frühjahr 2010 das erste Rettungspaket für Griechenland schnürte.

 
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