Zusammenarbeit
USA und Japan wollen Konjunktur anschieben

Der japanische Ministerpräsident Taro Aso ist am Dienstag als erster ausländischer Regierungschef mit dem neuen US-Präsidenten Barack Obama zusammengetroffen.

HB WASHINGTON. Im Vordergrund des Treffens stand die globale Wirtschaftskrise. Nach Angaben des Weißen Hauses vereinbarten Obama und Aso eine "enge und rasche" Zusammenarbeit mit dem Ziel einer Belebung der Verbrauchernachfrage und der Stabilisierung der Finanzmärkte.

Beide Seiten wollen außerdem gemeinsam anderen Ländern bei der Antwort auf die Wirtschaftskrise helfen und darauf hinwirken, dass ein im April in London geplanter Wirtschaftsgipfel konkrete Ergebnisse bringt. Dem Weißen Haus zufolge waren sich Obama und dessen Gast auch völlig über die Notwendigkeit einig, dem Protektionismus zu "widerstehen".

Dass Aso als erster ausländischer Staatsgast nach seiner Amtsübernahme am 20. Januar ins Weiße Haus kam, wertete Obama als Zeichen für die "starke Partnerschaft" zwischen den USA und Japan. "Die Allianz, die wir haben, ist ein Eckpfeiler der Sicherheit in Ostasien", sagte der US-Präsident zum Auftakt des Treffens vor Journalisten. Seine Regierung wolle dieses Bündnis weiter stärken.

Aso unterstrich, dass beide Länder als die größte und zweitgrößte Wirtschaft auf der Welt "Hand in Hand" arbeiten müssten, um die Wirtschaftskrise in den Griff zu bekommen. Die USA und Japan seien die einzigen Nationen, in deren Macht es stehe, diese "Frage von vitaler Bedeutung für die Welt zu lösen".

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