Zweiter Klimabericht verabschiedet
Der Klimawandel trifft die Ärmsten

Nach zähen Verhandlungen haben die Vereinten Nationen (UN) den zweiten Klimabericht verabschiedet. Vor allem aus China und den USA gab es Widerstand gegen einige Textpassagen. Das Fazit des Berichts ist indes eindeutig: Vor allem die ärmsten Länder werden vom Klimawandel betroffen sein.

HB BRÜSSEL. „Der Text ist verabschiedet“, sagte der Chef der internationalen UN-Forschergruppe, Rajendra Pachauri, am Freitag in Brüssel über das Dokument, das die Auswirkungen des Klimawandels auf die unterschiedlichen Weltregionen untersucht. Demnach werden von den Folgen des Klimawandels vor allem die ärmsten Länder betroffen sein. Die Klimaerwärmung werde unter anderem zu zunehmendem Hunger in Afrika und dem Abschmelzen von Gletschern im Himalaya führen, heißt es in dem Bericht.

Die Delegierten aus mehr als 100 Ländern hatten bis zum Morgen an den Formulierungen gefeilt. Nach Angaben von Teilnehmern gab es vor allem aus China und den USA Widerstand gegen einige Passagen des Entwurfs. So hätten die USA darauf gedrungen, dass einige Textstellen gestrichen werden, in denen es darum geht, inwieweit der Mensch mit der Nutzung fossiler Brennstoffe für die Erderwärmung mitverantwortlich ist.

Der Bericht ist die wichtigste Studie über die Auswirkungen des Klimawandels auf verschiedene Weltregionen seit 2001. In die Studie fließen die Erkenntnisse von 2500 Wissenschaftlern ein. Sie schließt an einen UN-Bericht vom Februar an, der das Ausmaß der Erderwärmung im weltweiten Überblick darstellte.

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