Zwischenbilanz zum Wachstumspakt
Deutschland ist mit Euro-Krisenstaaten unzufrieden

In einer Zwischenbilanz pocht die Bundesregierung auf schnellere Reformen in den Krisenstaaten Europas. Gerade auf dem Arbeitsmarkt hätten Länder wie Italien noch Spielraum. Indes hagelt es Kritik aus der Opposition.
  • 10

BerlinDie Bundesregierung fordert von den Euro-Krisenstaaten mehr Reformen und Einsparungen. Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtete am Wochenende aus einem Dossier, in dem das Kanzleramt eine Zwischenbilanz des EU-Wachstumspakts ziehe. Der Pakt habe zwar in allen Mitgliedstaaten eine "generelle politische Mobilisierung in Richtung auf Strukturreformen und Wettbewerbsfähigkeit bewirkt".

Allerdings werde Italien "weiterer Spielraum für Liberalisierungen auf dem Arbeitsmarkt" bescheinigt. Auch in Griechenland und Spanien seien weitere "Reformen zur Überwindung der Rigiditäten des Arbeitsmarkts unverzichtbar".

Frankreich habe zur Konsolidierung bislang vor allem seine Einnahmen erhöht, hieß es weiter. Da die Staatsquote aber bereits auf Rekordniveau sei, müsse Finanzminister Pierre Moscovici auch Ausgaben kürzen. Die Bundesregierung räumt in ihrer Analyse laut "Spiegel" zwar auch ein, dass Reformen Zeit brauchten, bis sie wirkten. Nun seien aber schnellere Erfolge nötig.

In Regierungskreisen hieß es dazu, die Bundesregierung sei unverändert davon überzeugt, dass der Schlüssel zur Bewältigung der Herausforderungen in der Eurozone in einem entschlossenen Konsolidierungs- und Reformkurs der Mitgliedstaaten liege. Dies sei wichtig, um die Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen zu sichern und "die Wettbewerbsfähigkeit unserer Volkswirtschaften zu steigern".

Seite 1:

Deutschland ist mit Euro-Krisenstaaten unzufrieden

Seite 2:

Vorwürfe gegen Merkel

Kommentare zu " Zwischenbilanz zum Wachstumspakt: Deutschland ist mit Euro-Krisenstaaten unzufrieden"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • MURKSEL ist das FAULSTE, nach KOHL , was Deutschland hervorgebracht hat. Diese Dame ist nur aktiv wenn es um Ihren MACHTERHALT und die FUELLE Ihres Koerpers geht. Versprochenen Reformen, wie HArtz IV? FEHLANZEIGE. Chefsachen - Fehlanzeige. So eine faule EX DDR-FDJ-AGITATORIN, wen wunderts im SOzialismus aufgewachsen und NICHTS DAZUGELERNT FAUL, FAULER, MURKSEL. Diese Frau hat Deutschland MILLIARDEN an Schaden verursacht durch ihr duemml;iches GEGACKER, wie auf einem HUEHNERHOF, und ihre dreckige ARROGANZ. PFUI TEUFEL!

  • Der Sozen-Fettel ist primär mit der Geschwindigkeitsbegrenzung auf 120 km/h beschäftigt. Da hat er keine Zeit, sich mit komplizierten Finanzthemen zu beschäftigen. Er meint, sich mit seichten Themen - die dann von der Partei am nächsten Tag wieder kassiert werde - besser positionieren zu können. Der Mann hat nichts, aber auch gar nichts auf der Pfanne!
    "Alternative für Deutschland" - und sonst NICHTS!


  • Sehr geehrter Herr Gabriel,

    schwach...

    ESFM, ESM und Fiskalpakt zugestimmt,
    Eurobonds und Vergemeinschaftung der Schulden gefordert,
    Bankenunion für richtig befunden, Zustimmung ist klar,
    Zentralistisches, undemokratisches Brüssel als Ziel,
    und, und, und...

    Aber im Wahlkampf:
    Frau Merkel angreifen, weil sie ähnlich wie Sie anfangs überzeugt war, dass dieser Weg alternativlos ist - heute aber immerhin, im Gegensatz zu Ihnen, Abmachungen und Zusagen der Schuldenländer einfordert und (noch) dafür kämpft?

    Wen wollen sie denn damit hinterm Ofen vorlocken?
    Kennen Sie das Prinzip von Ursache und Wirkung?
    Gibt es tatsächlich so viele Bild-Blättchen-Leser, die Ihnen diese Aussagen abnehmen?

    Sollten Sie diese Polemik bei einer Wahlkampfrede an meinem Wohnort verbreiten, dürfen Sie davon ausgehen, dass ich dort mit einer Trillerpfeife anwesend sein werde.

    Achten Sie dabei weniger auf "rückwärtsgewandte, alte Männer", Sie könnten überrascht werden.

    Ich halte den eingeschlagenen Weg von Beginn an für unrealistisch, falsch und werde meine Stimme, trotz aller Unkenrufe zum Trotz, der AfD geben, sogar dafür werben. Und nein, ich habe noch nie Rechtsaußen gewählt, und würde das auch nie in Erwägung ziehen.

    Sie sind auf einem Irrweg. Finden Sie bessere Argumente als: „Weiter so“ und noch mehr Zeit/Geld/Geld/Zeit/Geld. Helfen Sie den Menschen dort mit machbaren Umwegen - und uns.

    Ich möchte Sie ausdrücklich nicht persönlich angreifen oder abwerten, deshalb...
    mit freundlichen Grüßen
    E.

    PS.
    Bei der CDU liegt längst ein „alternatives“ Plänchen B im Portfolio - für alle Fälle

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/13/plan-b-wie-angela-merkel-den-ausstieg-aus-dem-euro-plant/

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%