Zwist belastet Gipfel in Kuala Lumpur
Asiens Schwergewichte streben eine Union nach EU-Vorbild an

Die Staatschefs von 16 asiatischen Ländern treffen sich ab morgen zum ersten „Ostasien-Gipfel“ in Kuala Lumpur. Erklärtes Ziel ist es, die wirtschaftliche Verflechtung des Kontinents zu beschleunigen und durch einen politischen Rahmen abzusichern.

NEU DELHI. Dieses langfristige Ziel sei „schwer zu erreichen“, räumte Indiens Premier Manmohan Singh gestern ein. „Aber es ist machbar und der einzige Weg in die Zukunft“. Singh drängt auf eine pan-asiatische Freihandelszone nach Vorbild der EU. Er will das neue Forum zur stärkeren Verankerung seines Landes in Ostasien nutzen, der wachstumsstärksten Region der Welt. Während die Skeptiker in Kuala Lumpur nur unverbindliche Reden erwarten sehen Optimisten das Treffen als Baustein für eine regionale Sicherheitsarchitektur und als Keimzelle einer ostasiatischen Wirtschaftsgemeinschaft. Doch zuvor gilt es, alte Differenzen auszuräumen. So sagten China und Südkorea ein Treffen mit Japan ab, weil Premier...

 
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