4,4 Prozent Bruttoinlandsprodukt
Wachstumszahl der US-Wirtschaft angehoben

Die US-Wirtschaft ist im ersten Quartal etwas stärker gewachsen als zunächst angenommen.

HB WASHINGTON. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der weltgrößten Volkswirtschaft stieg zum Vorquartal mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 4,4 Prozent (erste Schätzung 4,2 Prozent) nach plus 4,1 Prozent im letzten Quartal 2003, wie das Handelsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem höheren annualisierten Wachstum von 4,5 Prozent gerechnet.

Hinter der nach oben revidierten Wachstumszahl stand dem Ministerium zufolge ein höheres Tempo beim Aufbau neuer Lagerbestände. Das allein habe im ersten Vierteljahr 0,75 Prozentpunkte zum BIP-Wachstum beigetragen. Auch die öffentlichen Ausgaben und die Exporte hätten etwas stärker zugelegt als zunächst berechnet, dies sei aber teilweise von höheren Importen wieder ausgeglichen worden. Bei Unternehmensgewinnen machte das Ministerium eine Verlangsamung der Erholung aus. Mehr als die Hälfte des gesamten Wachstums ging auf den privaten Konsum zurück, der in den USA ohnehin zwei Drittel des BIP ausmacht. Die Konsumausgaben hätten im Quartal um 3,9 Prozent zugenommen.

Über die vergangenen vier Quartale ist das US-BIP mit fünf Prozent so stark gewachsen wie seit 1984 nicht mehr. Die Finanzmärkte reagierten kaum auf die Zahlen, die in etwa die Erwartungen erfüllten.

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