9,5 Prozent Wachstum im ersten Quartal
China legt noch einen Zahn zu

Die chinesische Wirtschaft ist im ersten Quartal stärker gewachsen als erwartet.

HB PEKING. Die nationale Statistik-Behörde teilte am Mittwoch in Peking mit, von Januar bis März sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 9,5 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gewachsen. Volkswirte hatten lediglich 9,1 % erwartet. In den ersten drei Monaten 2004 hatte die Zunahme noch 9,8 % betragen und im Gesamtjahr 9,5 %. Mit dem kräftigen Zuwachs ist das "Reich der Mitte" maßgeblich mit verantwortlich für den Anstieg der Preise an den weltweiten Rohstoffmärkten.

Das weiterhin rasante Wachstum wird nach Einschätzung von Analysten den Druck auf die chinesische Regierung weiter erhöhen, Investitionen zu drosseln und die Kreditvergabe einzuschränken. China versucht seit Mitte 2003, mit zahlreichen regulativen Eingriffen das Wachstum zu dämpfen. So wurden Beschränkungen bei der Kreditvergabe von Banken angeordnet und einige neue Projekte im Metall- und Immobiliensektor auf Eis gelegt. Zudem wurde das Genehmigungsverfahren für die Nutzung von Landflächen für industrielle Zwecke verschärft. Für das Gesamtjahr 2005 visiert die chinesische Regierung ein BIP-Wachstum von 8 % an.

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