Analysten sind enttäuscht
USA: Stimmung der Verbraucher steigt nur langsam

Zunehmende Hoffnungen auf eine allmähliche Erholung des Arbeitsmarktes in den USA führen nur langsam zu einer besseren Stimmung der US-Verbraucher.

HB NEW YORK. Das zeigt der am Freitag veröffentlichte ermittelte Index zum Verbrauchervertrauen der Universität Michigan, der im Oktober etwas stärker zulegte als von Volkswirten erwartet.

Analysten zufolge bleibt der Index gleichwohl hinter den jüngsten Konjunkturdaten zurück, die auf eine stärkere wirtschaftliche Belebung hindeuteten. Auch die Finanzmärkte reagierten enttäuscht. Die Börsen beiderseits des Atlantiks reagierten mit Kursverlusten auf den Michigan-Bericht. Der Dollar verlor deutlich zum Euro.

Nach vorläufigen Berechnungen der Universität kletterte der Index auf 89,4 Punkte (September 87,7) Punkte, wie aus New Yorker Finanzkreisen verlautete. Von Reuters befragte Volkswirte hatten im Schnitt mit einem geringeren Anstieg auf 88,0 Zähler gerechnet. Der Anstieg „bestätigt, dass die Verbraucher allmählich eine Verbesserung spüren“, sagte Kurt Karl, Volkswirt bei Swiss Re. Die Konsumenten reagierten damit ihrer Einschätzung zufolge auf positive Nachrichten zur Beschäftigungs- und Einkommenssituation.

Volkswirt Anthony Karydakis von Banc One Capital Markets bezeichnete den Michigan-Index als „etwas enttäuschend, weil er weiterhin hinter den anderen jüngsten Konjunkturberichten zurückbleibt, die eine Verbesserung auf breiter Basis zeigen“. David Littmann von der Comerica Bank sagte: „Der große Durchbruch beim Verbrauchervertrauen wird kommen, wenn sich der Arbeitsmarkt erholt. Und wir bewegen uns bereits in diese Richtung, die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gehen zurück.“

Der von Anlegern und Volkswirten stark beachtete Verbrauchervertrauens-Index der Universität Michigan gilt als wichtiges Konjunkturbarometer, das die Stimmung und das Kaufverhalten der US-Verbraucher im Voraus anzeigt. Die Konsumausgaben machen rund zwei Drittel der Wirtschaftsleistung der USA aus.

Der entsprechende Index der Universität kletterte auf 89,4 Punkte von 87,7 Punkten im September, wie am Freitag aus New Yorker Finanzkreisen verlautete. Von Reuters befragte Volkswirte hatten im Schnitt mit einem geringeren Anstieg auf 88,0 Zähler gerechnet.

Der von Anlegern und Volkswirten stark beachtete Verbrauchervertrauens-Index der Universität Michigan gilt als wichtiges Konjunkturbarometer, das die Stimmung und das Kaufverhalten der US-Verbraucher im Voraus anzeigt. Die Konsumausgaben machen rund zwei Drittel der Wirtschaftsleistung der USA aus.

Den Angaben aus Finanzkreisen zufolge stieg der Index der Erwartungen für die nächsten zwölf Monate auf 81,2 (September 80,8) Zähler. Auch bei den gegenwärtigen Bedingungen ergab sich ein Zuwachs auf 102,2 (98,4) Punkte.

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