Angst vor Hungersnot
Hoher Reispreis macht Asien nervös

Dramatisch anziehende Reispreise alarmieren Verbraucher und Regierungen in ganz Asien. Dort ist Reis nicht nur ein Grundnahrungsmittel für drei Milliarden Menschen. Für die Masse der Armen bildet das Korn die tägliche Hauptspeise und oft die einzige Mahlzeit. Wegen des Preisanstiegs befürchten Experten Hungersnöte und sorgen sich um die politische Stabilität.

DELHI. Doch Reis kostet heute doppelt so viel wie vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn schoss der Preis um ein Drittel hoch. Am Dienstag kletterte er um 2,4 Prozent auf 21,50 Dollar je 100 Pfund – einen Rekord und ein Ende der Hausse ist nicht in Sicht. Nach Einschätzung der Weltbank werden die Preise für Nahrungsmittel noch in diesem und im nächsten Jahr weiter klettern, bevor sie danach voraussichtlich wieder leicht fallen werden.

Dieser Trend sei eine Bedrohung für arme Länder, biete aber auch Chancen, sagte Weltbankchef Robert Zoellick. Während die Preisentwicklung einerseits der Landwirtschaft zugute komme, würden Nahrungsmittel gerade für...

 
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