April-Daten
Aufatmen am US-Immobilienmarkt

Positive Signale vom US-Immobilienmarkt: Die Wohnbaubeginne sind im April überraschend gestiegen. Es war der erste Anstieg seit fünf Monaten.

HB WASHINGTON. Die Zahl der Wohnbaubeginne stieg im Vergleich zum März aufs Jahr hochgerechnet um 8,2 Prozent auf 1,032 Millionen, wie das Handelsministerium mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Rückgang auf 940 000 gerechnet.

Die Zahl der Baugenehmigungen für Eigenheime legte um 4,9 Prozent zu. Danach lag die Zahl der genehmigten Anträge aufs Jahr hochgerechnet bei 978 000. Die Zahl ist ein Barometer für den zukünftigen Häuserbau und lag höher als von Volkswirten mit 920 000 erwartet.

„Dies ist ein erstes Signal, dass der freie Fall der US-Bautätigkeit gestoppt ist. Es bedeutet aber noch keine Trendwende für die Immobilienpreise“, sagte Analyst Rainer Sartoris von HSBC Trinkaus. Nach Einschätzung seines Kollegen Ralf Umlauf von der Helaba unterstützen die Zahlen die in den vergangenen Tagen aufgekommenen Spekulationen auf Zinserhöhungen der US-Notenbank.

Der Dax baute seine Gewinne leicht aus und lag 1,6 Prozent im Plus bei 7194 Punkten. Der Euro sank auf 1,5467 Dollar nach 1,5498 Dollar vor Bekanntgabe der Daten.

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