Arbeitsmarkt
Im Ruhrgebiet entstehen neue Jobs

Das Ruhrgebiet steht für eine kriselnde Wirtschaft, eine hohe Arbeitslosigkeit, leere öffentliche Kassen. Neuen Mut macht der Region jedoch ein Arbeitsmarkt-Index, der eine hohe Einstellungsbereitschaft signalisiert.
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DüsseldorfFür das krisengeplagte Ruhrgebiet gibt es einen neuen Hoffnungsschimmer: Erstmals in diesem Jahr planen im vierten Quartal mehr Arbeitgeber Neueinstellungen als Entlassungen. Dies berichtet das Handelsblatt in seiner Dienstagsausgabe und bezieht sich dabei auf das neue Manpower-Arbeitsmarktbarometer, das der Personaldienstleister einmal im Quartal berechnet.

„Die Arbeitgeber im Westen zeigen sich optimistischer als im Vorquartal“, sagte Herwarth Brune, Chef von Manpower Deutschland. „Viele Betriebe suchen langfristig Fachkräfte, und die Stimmung in der deutschen Wirtschaft ist insgesamt optimistisch.“

Waren die Job-Chancen im Westen Deutschlands im Vorquartal schwach, verbesserten sie sich inzwischen deutlich. Das Arbeitsmarktbarometer stieg dort von null auf sieben Punkte. In der Wirtschaftsregion Ruhrgebiet stieg der Index sogar von minus zehn auf plus zwei Punkte.

Dagegen sanken die Jobperspektiven in den übrigen Regionen. „Offenbar haben viele nord- und ostdeutsche Unternehmen ihre Pläne für das dritte Quartal in die Tat umgesetzt und neu eingestellt. Ihre Prognosen für das Jahresende sind daher zurückhaltender“, so Brune. Seiner Einschätzung nach sind „der erfreuliche Trend im Westen sowie die weitgehend stabile Lage im Süden positive Signale für die weitere Entwicklung auf dem gesamtdeutschen Arbeitsmarkt.“

Kommentare zu " Arbeitsmarkt: Im Ruhrgebiet entstehen neue Jobs"

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  • Es würde mich auch interessieren, was das für Jobs sind: Sind es unbefristete Vollzeitstellen, die zusätzlich geschaffen wurden oder "atypische Beschäftigung" ersetzen? Nur das würde den Menschen helfen. Zusätzliche Jobs in Leiharbeit, Zeitarbeit oder Minijobs sind schlicht Ausbeutung und sonst gar nichts.

  • Es ist das einlullen vor der BT-Wahl !

    Solange die notwendigen LEITPLANKEN im Arbeitsrecht nicht wieder installiert werden, ist jede Aktion seitens der "POLITIK" und "Wirtschaft" uns ruhig zu stellen auf SICHT, zwecklos !!

    Ich meine, die seriösen betroffen Arbeitgeber und Arbeitnehmer !!!

    Im Tv-Sender >Das Duell<, der Generalsekretäre, Frau Nahles und Herr Gröhe, ließ Herr Gröhe den Satz fallen: Herr Gerhard Schröder hat die Arbeit in D entwertet !!!

    Frau Nahles war zahnlos,sprachlos, so mein Eindruck, warum, keine Ahnung, unverständlich.

    Aber:
    Richtig Herr Gröhe, nur warum haben die nachfolgenden Koalitionen die ARBEIT nicht wieder aufgewertet ???

    Oder hat man die STEILVORLAGEN der ROT/GRÜNEN Koalition dankend angenommen und manche Vorgehensweise weiter verarbeitet !

    Die DEREGULIERUNG im Arbeitsrecht und FINANZEN bringt EUROPA und unser LAND in große Bedrängnis, oder anders, in DEMOKRATIE-Gefahr !!!

    Durch Unvermögen, seitens der POLITIK ! Höflich ausgedrückt !



  • "Im Ruhrgebiet entstehen neue Jobs" - ja welche denn?

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