Auftragsminus
Industrie bekommt starken Euro zu spüren

Der starke Euro hat im September erste Bremsspuren in der deutschen Industrie hinterlassen. Vor allem Hersteller von Investitionsgütern bekamen die Zurückhaltung von Kunden außerhalb des Euro-Währungsraumes zu spüren. Aber auch aus dem Inland liefen weniger Bestellungen ein.

HB BERLIN. Die Unternehmen sammelten im Vergleich zum August 2,5 Prozent weniger neue Aufträge ein, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte. Experten führten dies neben dem starken Euro auch darauf zurück, dass bestimmte Steuervorteile bei Abschreibungen auf Investitionen langsam auslaufen.

Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Minus von 0,2 Prozent gerechnet. Im August verzeichneten die Unternehmen dagegen mit plus 1,9 Prozent ein größeres Auftragsvolumen als die ursprünglich gemeldeten 1,2 Prozent.

Experten sehen angesichts der Daten zwar nicht das Ende des Aufschwungs nahen. Die Erholung dürfte aber künftig in moderateren Bahnen verlaufen, hieß es etwa bei der Postbank. Die Nachfrage aus dem Ausland...

 
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