August-Daten
US-Wohnbaubeginne auf Zwölf-Jahres-Tief

Die Zahl der Wohnbaubeginne und der Baugenehmigungen in den USA ist im August auf das tiefste Niveau seit mehr als zwölf Jahren gesunken. Auch die Verbraucherpreise gingen leicht zurück. Dagegen legten die Realeinkommen leicht zu.

HB WASHINGTON. Im Vergleich zum Juli nahm die Zahl der Baubeginne auf das Jahr hochgerechnet um 2,6 Prozent auf 1,331 Millionen Häuser ab, wie das Handelsministerium am Mittwoch mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit 1,350 Millionen Häusern gerechnet. Die Zahl der Baugenehmigungen - ein Barometer für den zukünftigen Häuserbau - sank im August um 5,9 Prozent.

Die Krise am US-Häusermarkt im Zuge steigender Zinsen und sinkender Immobilienpreise hat viele Hypothekenanbieter ins Straucheln gebracht und war damit der Auslöser der jüngsten Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten. Die Krise hat mittlerweile tiefe Spuren in den Bilanzen vieler Banken auch außerhalb der USA hinterlassen.

Für das Sinken der Verbraucherpreise waren vor allem zurück gegangene Energiepreise verantwortlich. Insgesamt fielen die Preise zum Vormonat um 0,1 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Mittwoch mitteilte. Volkswirte hatten einen unveränderten Wert erwartet.

In der so genannten Kernrate - ohne Energiekosten und andere schwankungsanfällige Bereiche - stiegen die Preise wie erwartet um 0,2 Prozent. Energiepreise sanken innerhalb eines Monats um 3,2 Prozent, dagegen verteuerten sich Lebensmittel um 0,4 Prozent.

Die Realeinkommen in den USA legten im August im Vergleich zum Vormonat um 0,5 Prozent zu. Wie das US-Arbeitsministerium am Mittwoch mitteilte, war im Juli ein Rückgang um 0,1 Prozent zu verzeichnen. Das durchschnittliche Wocheneinkommen habe im August saison- und inflationsbereinigt 282,13 Dollar betragen nach 280,78 Dollar im Vormonat.

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