Umfrage unter 776 Führungskräften
Top-Manager fordern Rückkehr zur Stabilitätskultur

Deutschlands Führungskräfte warnen die Regierung vor gefährlichen Experimenten: Solide Staatsfinanzen haben Vorrang, private Gläubiger sollen an der Rettung angeschlagener Staaten beteiligt werden. Garanten dafür sehen sie in Finanzminister Schäuble und Bundesbankpräsident Weber.

HB. Deutschlands Führungskräfte werden ungeduldig. In einer repräsentativen Umfrage des Handelsblatts unter 776 Topmanagern der obersten Führungsebene fordern sie eine Rückkehr zur deutschen Stabilitätskultur.

Garanten dafür sehen sie in Axel Weber und Wolfgang Schäuble. Der Finanzminister soll im Amt bleiben, Bundesbank-Chef Weber zum EZB-Präsidenten aufsteigen. Drei von vier Führungskräften sprechen sich dafür aus, dass der stabilitätsorientierte Notenbanker im nächsten Jahr Nachfolger von Jean-Claude Trichet wird, dem jetzigen Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB).

Webers italienischer Konkurrent Mario Draghi dagegen stößt in Deutschland auf eine fast geschlossene Ablehnungsfront. Gerade einmal vier Prozent wünschen sich den Chef der italienischen Notenbank als EZB-Präsidenten.

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