Dollar zieht an
US-Wirtschaft wächst stärker als zunächst berechnet

Das Wachstum der US-Wirtschaft hat im dritten Quartal trotz der hohen Energiepreise überraschend stark angezogen. Sie wuchs mit einer hochgerechneten Jahresrate von 4,3 Prozent, wie das Handelsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Es revidierte damit eine erste Schätzung, in der von einem Wachstum von 3,8 Prozent ausgegangen worden war.

HB WASHINGTON. Damit wuchs die die US-Wirtschaft so stark wie seit dem ersten Quartal 2004 nicht mehr. Analysten hatten im Schnitt mit 4,0 Prozent gerechnet. Der Dollar zog zum Euro nach Bekanntwerden der Wachstumdaten an.

Der für die Inflationsentwicklung in den USA wichtige Kernpreisindex auf Basis der Konsumausgaben stieg um annualisiert 1,2 Prozent. Im Vorquartal hatte er um 1,7 Prozent zugelegt. Dieser Index ist für die US-Notenbank Fed ein zentraler Inflationsindikator.

Im zweiten Quartal hatte das Bruttoinlandsprodukt, die Summe aller Waren und Dienstleistungen, um 3,3 Prozent zugelegt. Insgesamt hat das Bruttoinlandsprodukt nun schon zehn Quartale hintereinander die Drei-Prozent-Marke übertroffen. Das ist der längste Zeitraum seit 1985/86 mit 13 Quartalen.

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