Erwarteter Produktionszuwachs bleibt aus
Industrie im Euro-Raum tritt auf der Stelle

Die Industrie in der Euro-Zone hat im Januar überraschen wenig hergestellt. Die saisonbereinigte Industrieproduktion (ohne Baugewerbe) im Währungsgebiet blieb im Januar gegenüber dem Vormonat überraschend unverändert.

HB DÜSSELDORF. Volkswirte hatten dagegen im Durchschnitt mit einem Anstieg um 0,3 Prozent auf Monatssicht gerechnet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat erhöhte sich die Industrieproduktion um 2,5 Prozent. Das teilte Eurostat am Freitag mit.

Gleichzeitig korrigierten die Euro-Statistiker die Werte des Vormonats. Im Dezember war die Industrieproduktion gegenüber dem Vormonat um revidiert 0,2 Prozent nach vorläufig 0,1 Prozent gewachsen, auf Jahressicht um revidiert 2,8 Prozent nach vorläufig 2,5 Prozent. Auch in der EU-25 stellte die Industrie im Januar ebenso viel her wie im Vormonat. Auf Jahressicht legte sie dagegen um 2,4 Prozent zu.

In den unterschiedlichen Sektoren – Energie, Investitions- und Verbrauchsgüter – entwickelte sich die Industrie zu Beginn des laufenden Jahres sehr unterschiedlich. Während die Produktion von Investitionsgütern sich gegenüber dem Vormonat in der Euro-Zone um 1,1 Prozent und in der gesamten EU um 1,2 Prozent erhöhte, sank die Erzeugung im Energiesektor auf Monatssicht um 3,0 Prozent, in der EU-25 um 1,9 Prozent. Bei Verbrauchsgütern war im Euro-Raum ein Rückgang im Monatsvergleich um 0,6 Prozent, in der EU-25 um 0,4 Prozent zu verzeichnen. Auf Jahressicht wurden in diesem Bereich dagegen Zuwächse von 0,5 beziehungsweise 0,8 Prozent gemeldet.

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