Erzeugerpreise plus 0,6 Prozent
US-Handelsdefizit hat sich unerwartet verringert

Unter anderem wegen Rekordexporten ist das US-Handelsdefizit überraschend geschrumpft. Das US-Handelsministerium teilte am Dienstag mit, der Fehlbetrag habe sich um 2,6 Prozent auf rund 57,9 Milliarden Dollar verringert.

HB WASHINGTON. Volkswirte hatten im Schnitt einen Wert von 59,8 Milliarden Dollar vorausgesagt. Im Vormonat hatte das Defizit bei knapp 59,5 Milliarden Dollar gelegen. Neben den gestiegenen Exporten trug ein Rückgang der Konsumgüter-Importe dazu bei, die rekordhohe Rechnung für Öl-Importe mehr als auszugleichen. Auch die Einfuhren größerer Posten wie etwa von Zivilflugzeugen wirkten sich aus.

Die US-Ausfuhren kletterten im Juli leicht auf ein Rekordhoch von 106,2 Milliarden Dollar. Daran änderte auch die zuletzt wiedererstarkte US-Währung nichts. Analysten hatten befürchtet, dass sich daraus Nachteile für die Wettbewerbsfähigkeit der USA auf dem Weltmarkt ergeben könnten. Die Importe fielen leicht auf 164,18 Milliarden Dollar.

Die US-Erzeugerpreise haben sich derweil im August um 0,6 Prozent verteuert. In den Wochen vor dem Hurrikan „Katrina“ wurden den Zahlen des US-Arbeitsministeriums zufolge steigende Energiekosten teilweise durch sinkende Lebensmittelpreise ausgeglichen. Analysten hatten ein Plus von 0,8 Prozent und damit einen leicht stärkeren Inflationsdruck erwartet.

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