Erzeugerpreise
Rohstoff-Teuerung schlägt durch

Deutsche gewerbliche Produkte haben sich auf der Herstellerebene im Mai im Vergleich zum Vorjahresmonat mit 6,2 Prozent so stark verteuert wie seit Juni 1982 (6,4 Prozent) nicht mehr. Das teilte das Statistische Bundesamt heute mit. Ein wesentlicher Grund für den siebten Anstieg in Folge ist neben weiterhin hohen Energiepreise die anhaltende Verteuerung anderer Rohstoffe.

ari DÜSSELDORF. Im Gegensatz zu den Verbraucherpreisen drückten leicht rückläufige Preise für Mineralölprodukte im Mai nicht den Anstieg der Erzeugerpreise auf Jahressicht. Die gewerblichen Produkte verteuerten sich um 6,2 Prozent. Im April lag die entsprechende Rate noch bei 6,1 Prozent, im März bei 5,9 Prozent. Bei den Verbraucherpreisen hatte sich die Teuerungsrate dagegen von 2,0 auf 1,9 Prozent ermäßigt.

Für die Importpreise liegen Berechnungen für Mai noch nicht vor. Bei ihnen wie bei den Erzeugerpreisen ist der Anteil von Energieprodukten und Rohstoffen höher als im Warenkorb der Lebenshaltungskosten für die privaten Haushalte. Besonders starke Verteuerungen dieser Produktgruppen schlagen deshalb entsprechend...

 
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