Konjunktur
EU-Kommission steht zu Konjunkturprognose

Die EU-Kommission steht zu ihrer bisherigen Konjunkturprognose für das Euro-Gebiet. Demnach wird die Wirtschaft im laufenden Jahr um 2,1 Prozent und 2005 um 2,0 Prozent wachsen.

HB BRÜSSEL. Das teilte die EU-Kommission in einem aktuellen Konjunkturbericht am Montag in Brüssel mit. Der Wechselkurs des Euro gegenüber dem Dollar belaste zwar die Exporteure, habe aber auch die Auswirkungen der hohen Ölpreise abgefedert. Öl wird üblicherweise in Dollar abgerechnet.

Die Wechselkursausschläge der vergangenen Monate beruhen laut Kommission eher auf einer Schwäche des Dollar denn auf einer Stärke des Euro, sagte der Generaldirektor der EU-Währungsbehörde, Klaus Regling. Der Dollar sei auch gegenüber dem britischen Pfund und dem Yen abgefallen. Die Kommission schließt sich einer Einschätzung der Europäischen Zentralbank und der Finanzminister des Euro-Gebiets an, wonach auch die USA ihre Hausaufgaben machen und vor allem ihre hohen Defizite in der Leistungsbilanz sowie beim Haushalt vermindern sollten.

Der Kurs des Euro stieg am Montag in Frankfurt auf 1,3378 Dollar nach 1,3264 Dollar zuvor. Die jährliche Inflationsrate werde wohl erst im zweiten Halbjahr 2005 wieder unter die Marke von zwei Prozent sinken. Nur bei Raten von bis zu oder nahe bei zwei Prozent ist Preisstabilität im Euro-Gebiet gewährleistet. Im November hatte die Rate laut Schätzungen bei 2,2 Prozent gelegen. Grund waren vor allem die hohen Energiepreise.

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