Konjunktur
EZB: Inflationsdruck in Eurozone hält sich in Grenzen

dpa-afx FRANKFURT. Der binnenwirtschaftliche Inflationsdruck in der Eurozone hält sich nach Einschätzung der Europäische Zentralbank (EZB) auf mittlere Sicht nach wie vor in Grenzen. Angesichts der reichlichen Liquidität im Euroraum müsse die Entwicklung aber auch weiterhin "wachsam verfolgt" werden, teile die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag in Frankfurt in ihrem Monatsbericht mit.

Die kurzfristigen Konjunkturaussichten sind nach Einschätzung der EZB unterdessen eher schwach. Darauf deuteten die jüngsten Daten und Umfrageergebnisse hin. Gleichwohl dürfte sich das realwirtschaftliche Wachstum in der nächsten Zeit allmählich verbessern.

Die Bedingungen für ein höheres Wirtschaftswachstum sind laut EZB nach wie vor gegeben. Die Exporte dürften weiter durch die Auslandsnachfrage gestützt werden. Daran ändere auch die Abschwächung der globalen Wachstumsdynamik nichts. Die Investitionen sollten laut EZB von den "sehr günstigen Finanzierungsbedingungen" und der guten Ertragslage der Unternehmen profitieren. Die Konsumausgaben dürften entsprechend der erwarteten Entwicklung des verfügbaren Einkommens wachsen.

Die EZB hatte am vergangenen Donnerstag mit einer wortgleichen Begründung ihren Leitzins unverändert bei 2,00 Prozent belassen.

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