EZB-Leitzinsentscheid
„Weg zurück zur Normalität bleibt holprig“

Die Analysten behielten Recht: Die Notenbanker der Europäischen Zentralbank (EZB) haben den Leitzins bei einem Prozent belassen - womöglich, weil sie der konjunkturellen Erholung nach wie vor nicht trauen. Die Akteure an den Finanzmärkten erhoffen sich nun von EZB-Chef Trichet Hinweise darauf, wie die Währungshüter ihre Krisenpolitik des billigen Geldes in nächster Zeit zurückfahren wollen.

HB FRANKFURT. Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht vorerst keinen Grund von ihrer Geldpolitik der ruhigen Hand abzurücken. Ihre massiven Liquiditätsspritzen gegen die schwerste Rezession seit Jahrzehnten will sie aber vermutlich in den kommenden Monaten Schritt für Schritt zurücknehmen. Wann und wie dies geschehen soll, ließen die Währungshüter offen.

„Die Zinsen bleiben angemessen“, bekräftigte EZB-Präsident Jean-Claude Trichet am Donnerstag in Frankfurt. Zuvor hatte die Notenbank ihren Leitzins bei einem Prozent belassen. Er liegt seit Mai auf diesem rekordniedrigen Niveau. Allerdings habe die EZB einige Verbesserungen der wirtschaftlichen Lage wahrgenommen und sei „zufrieden“ damit, wie die Märkte gut ein Jahr nach dem...

 
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