Folge der Finanzkrise
HWWI senkt Konjunkturprognose

Das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) hat seine Konjunkturprognose für das Jahr 2008 erneut gesenkt. Die Finanzkrise in den USA hat die Wirtschaftsentwicklung zu sehr gebeutelt. Für 2009 sieht das HWWI jedoch wieder Besserung.

HB HAMBURG. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde im Jahr 2008 nur noch um 1,7 Prozent zulegen, sagte das Institut am Mittwoch in Hamburg voraus. Bisher hatte das HWWI ein Wachstum von 2,3 Prozent angenommen.

Über die Wirtschaftsentwicklung hätten sich Schatten gelegt, etwa die Immobilien- und Finanzkrise in den USA oder der Ölpreis- und Eurokursanstieg, erklärte das Institut. „In der ersten Hälfte des kommenden Jahres ist deshalb mit einer Wachstumsdelle, möglicherweise sogar mit einer Stagnation zu rechnen“, heißt es in der neuen Vorhersage. Falls sich die Risiken aber nicht verschärften, sei im späteren Jahresverlauf mit einer Rückkehr zum Wachstum und 2009 mit einer Fortsetzung des Aufschwungs zu rechnen.

Die bislang sehr positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt dürfte sich ebenfalls abflachen, hieß es. Dennoch erwartet das HWWI einen Rückgang der Arbeitslosenzahlen auf 3,48 Millionen. Die Inflationsrate, die zuletzt mit 3,1 Prozent den höchsten Stand seit 1994 erreicht hatte, dürfte bei Beruhigung der Ölpreise und wegen des Wegfalls der Basiseffekte vor allem durch die Mehrwertsteuer sinken und gegen Ende 2008 wieder unter die 2-Prozent-Marke fallen, erklärten die Hamburger Wirtschaftsforscher.

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