Gewerbliche Produktion
Gesunkene Energiekosten drücken Erzeugerpreise

Die Preise von Industriegütern sind im Juli so gering gestiegen wie seit mehr als drei Jahren nicht mehr. Gesunkene Energiekosten drückten die Teuerung auf den niedrigsten Stand seit April 2004.

HB WIESBADEN. Die Erzeugerpreise erhöhten sich um 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat nach 1,7 Prozent im Juni, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Im Jahresschnitt 2006 lag die Teuerung mit 5,5 Prozent deutlich höher. Im Vergleich zum Vormonat gaben die Preise um 0,1 Prozent nach.

Der Anstieg der Erzeugerpreise wurde laut Bundesamt von den Energiepreisen gedämpft: Für Energie mussten die Produzenten 2,8 Prozent weniger als im Vorjahr und 0,5 Prozent weniger als im Vormonat ausgeben. Dabei verbilligte sich Heizöl um gut neun Prozent, Benzin und Diesel sowie Flüssiggas jeweils um mehr als ein Prozent. Ohne Berücksichtigung von Energie hätten die Erzeugerpreise im Jahresvergleich deutlich stärker zugelegt, und zwar um 2,4 statt nur um 1,1 Prozent, wie das Bundesamt errechnete.

Billiger als im Juli 2006 waren insbesondere Datenverarbeitungsgeräte und -einrichtungen (minus 28,7 Prozent), elektronische Bauelemente (minus 10,9 Prozent), Fleisch (minus 5,6 Prozent) sowie nachrichtentechnische Geräte und Einrichtungen (minus 6,6 Prozent).

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