Griechische Regierung
Athen erwartet kräftiges Wirtschaftswachstum

Für Griechenland soll es bergauf gehen: Finanzstaatssekretär Christos Staikouras erwartet kräftiges, nachhaltiges Wirtschaftswachstum. Erhoffte Folgen: Die Arbeitslosenquote soll zurückgehen, der Lebensstandard steigen.
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AthenDie griechische Regierung sagt für 2015 ein kräftiges Wirtschaftswachstum und steigende Haushaltsüberschüsse voraus. Das Bruttoinlandsprodukt werde voraussichtlich um 2,9 Prozent zulegen, sagte Finanzstaatssekretär Christos Staikouras am Montag. Der Staatsetat werde ebenfalls ein Plus von 2,9 Prozent aufweisen, sofern die Zahlungen für den Schuldendienst ausgeklammert werden.

„Das Land beginnt jetzt eine lange Phase nachhaltigen Wachstums und von Haushaltsüberschüssen“, sagte Staikouras. „Das wird die Beschäftigung ankurbeln, die Arbeitslosigkeit drücken und den Lebensstandard für alle Einwohner erhöhen.“ Die Arbeitslosenquote soll auf 22,5 von 24,5 Prozent zurückgehen, der Schuldenstand auf 168 von 175 Prozent des Bruttoinlandsproduktes.

Die Regierung will sich im kommenden Jahr mehrfach an den Finanzmarkt wagen, um sich Geld von Investoren zu leihen und so aus dem Rettungsprogramm von Internationalem Währungsfonds und Europäischer Union aussteigen zu können. Geplant ist unter anderem die Emission von Anleihen mit sieben- und zehnjähriger Laufzeit.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Der Mann hat recht - wenn die EZB erst einmal den ganzen Schrott der griechischen Banken gekauft hat, dann wird es für die Griechen aufwärts gehen. Es ist die Sozialisierung der Verluste der griechischen Misswirtschaft mit Hilfe des europäischen Steuerzahlers. Dank der Aufführung der letzten Draghiödie sind die Griechen und Zyprioten wieder bester Stimmung. Als nächstes wird die Draghiödie in Rom aufgeführt. Der Michel bekommt einen Stehplatz und darf zuschauend leise applaudieren.
    Der € muss man im Rahmen der NATO-Strategie sehen: Keep the Germans down... Das ist im höchsten Maße erfolgreich. Aber bitte hier keine Narrative verbreiten, der € sei für Deutschland problematisch. Die Blockparteien finden das unappetitlich.

  • Das erwarten die Griechen schon seit jeher.

  • Ich suche immer noch das Wort Satire in umd um den Artikel herum.

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