Grundsätzlich ist er zuversichtlich
Greenspan warnt vor Inflation in den USA

US-Notenbankchef Alan Greenspan sieht die US-Wirtschaft gut in Fahrt. Gleichzeitig warnt er jedoch vor ungewissen Inflationsaussichten wegen des hohen Ölpreises.

HB WASHINGTON. „Der Wiederaufbau nach den Wirbelstürmen in den USA dürfte dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) für einige Zeit einen zusätzlich Schub geben“, sagte Greenspan am Donnerstag bei seiner wohl letzten Anhörung vor dem gemeinsamen Wirtschaftsausschuss des Kongresses. Insgesamt lieferte er Volkswirten zufolge keine Signale für eine baldige Abkehr von der Politik moderater Zinserhöhungen.

Der 79-Jährige wird Ende Januar nach mehr als 18 Jahren an der Spitze der US-Notenbank (Fed) den Posten an seinen designierten Nachfolger Ben Bernanke übergeben. Mit einer Bestätigung Bernankes im Senat wird um die Jahreswende gerechnet.

Greenspan äußerte sich grundsätzlich zuversichtlich zur Konjunkturentwicklung der weltgrößten Volkswirtschaft und bekräftigte damit jüngste Äußerungen anderer Fed-Vertreter. Die Wirtschaft sei gut in Fahrt. Auch die Produktivität wachse in einem stetigen Tempo - im dritten Quartal legte die Produktion pro Arbeitsstunde nach jüngsten Angaben des Arbeitsministeriums überraschend stark um 4,1 Prozent zu.

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