Höhere Erzeugung
Gute Zahlen für das produzierende Gewerbe

Das produzierende Gewerbe konnte im Mai die Erzeugung erhöhen. Gerade im Vorjahresvergleich zeigt sich, dass es dem Gewerbe gut geht. Für die nähere Zukunft dürfte das Expansionstempo allerdings etwas nachlassen.
  • 1

BerlinDie Erzeugung im Produzierenden Gewerbe Deutschlands ist im Mai gestiegen. Gegenüber dem Vormonat erhöhte sie sich preis-, kalender- und saisonbereinigt um 1,2 Prozent, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Donnerstag auf der Grundlage vorläufiger Daten mitteilte. Im April hatte sie um 0,8 Prozent abgenommen. Die Industrieproduktion erhöhte sich im Mai um 1,2 Prozent, und die Erzeugung im Bauhauptgewerbe wuchs um 1,1 Prozent.

Im weniger schwankungsanfälligen Zweimonatsvergleich April/Mai gegenüber Februar/März nahm die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe um 0,4 Prozent zu, wie das Ministerium weiter mitteilte. Im Vorjahresvergleich stieg die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe im April/Mai arbeitstäglich bereinigt um 8,5 Prozent.

Angesichts der etwas moderateren Zuwächse der Auftragseingänge könnte das Expansionstempo in den kommenden Monaten etwas ruhiger verlaufen, erklärte das Ministerium.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Höhere Erzeugung: Gute Zahlen für das produzierende Gewerbe"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • So so, gute Zahlen für das produzierende Gewerbe.
    Nachdem weltweit die Konjunkturstrohfeuer wirkungslos verpufft sind, ohne den gewünschten Effekt, einen selbsttragenden Aufschwung auszulösen und immer mehr Staaten wegen dieser gigantischen Banksterrettungs- und Konjunkturprogramme bankrott sind, bricht der Welthandel massiv ein. Die Aufträge unserer Exporte boomen im Rüstungsgeschäft, keine Frage. Innerhalb der letzten 5 Jahre hat sich unser Rüstungsexport verdoppelt. Das schafft Arbeitsplätze.

    Der Aufschwung aber droht in vielen Ländern abzuflauen, auf dem wichtigen Markt China knicken bereits die Autoverkäufe ein. Die deutschen Autobauer könnte das hart treffen.
    Die Gründe für das verlangsamte Wachstum liegen im Einbruch des japanischen Marktes nach der Naturkatastrophe, dem langsameren Wachstum in China und Rückgängen in Italien, Frankreich, England und Spanien.

    Auch der Autoabsatz in China ist zuletzt ins Stocken geraten. Im Mai kam es besonders Dicke: Der Markt stagnierte vollends, das Wachstum ging auf Null zurück. Zum Vergleich: im gesamten Jahr 2010 legte der Automarkt in China um mehr als 30 Prozent zu.
    http://www.manager-magazin.de/finanzen/boerse/0,2828,771543,00.html

    +++ Einzelhändler schließen Mai mit minus 2,8 Prozent ab +++
    In der Kategorie der stärksten Rückgänge findet sich Dänemark (-3,7 Prozent), Portugal (-3,1), Deutschland (-2,8) und Österreich (-2,3) wieder.

    +++ Griechenland, Irland und Portugal sind nur ein kleiner Vorgeschmack +++
    Die Lage ist nach Ansicht der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich ernst. Es drohe ein Flächenbrand, wenn Staaten und Private nicht umgehend und massiv sparten. Die gängigen Ausreden lassen die Experten nicht gelten.
    http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Griechenland-Irland-und-Portugal-sind-nur-ein-kleiner-Vorgeschmack/story/15866457

    Da möchte ich nur wissen, wo diese guten Zahlen für das produzierende Gewerbe herkommen?

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%