Juli-Daten
US-Einzelhandelsumsatz leicht gesunken

Die Einzelhändler in den USA haben im Juli wie erwartet unter der sinkenden Nachfrage nach Autos gelitten. Der Umsatz ging um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vormonat zurück.

HB WASHINGTON. Analysten hatten dies genau vorhergesagt. Ohne den Autohandel ergibt sich ein etwas positiveres Bild: Hier hatten die Händler 0,4 Prozent mehr in den Kassen. Analysten hatten ein Plus von 0,5 Prozent erwartet.

Allein das Geschäft mit Autos und Autoteilen ging um 2,4 Prozent zurück. Angesichts der hohen Treibstoffpreise hatten sich zahlreiche Verbraucher zuletzt mit dem Kauf eines Neuwagens zurückgehalten. Große US-Konzerne wie General Motors und Ford hatten das zu spüren bekommen und Milliardenverluste eingefahren.

Die Umsätze im Einzelhandel gelten als wichtiger Indikator für die weltgrößte Volkswirtschaft. Diese hängt zu etwa zwei Dritteln vom privaten Konsum ab. Um die schwächelnde Wirtschaft zu stützen, hatte die US-Regierung ein milliardenschweres Konjunkturpaket aufgelegt. Das kurbelte den privaten Verbrauch zuletzt kräftig an.

Allerdings deuteten vergangene Woche die Geschäftszahlen großer Einzelhändler darauf hin, dass der positive Effekt dieser Steuerrückerstattungen im Juli ausläuft. Zugleich halten die Verbraucher angesichts der anhaltend hohen Teuerung ihr Geld zusammen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%