Juni-Daten
US-Erzeugerpreise gehen unerwartet zurück

Die Erzeugerpreise in den USA sind im Juni unerwartet gesunken, nachdem sie im Vormonat kräftig zugelegt haben. In der Kernrate - ohne die volatilen Preise für Nahrungsmittel und Energie - stiegen die Erzeugerpreise allerdings.

WASHINGTON. Wie das US-Arbeitsministerium am Dienstag mitteilte, sanken die Erzeugerpreise gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent. Von der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten dagegen mit einem Anstieg um 0,1 Prozent gerechnet. In der Kernrate - ohne die volatilen Preise für Nahrungsmittel und Energie - stiegen die Erzeugerpreise allerdings um 0,3 Prozent. Hier hatten Ökonomen einen Anstieg von 0,2 Prozent prognostiziert.

Für den Vormonat bestätigte das Ministerium einen Anstieg um 0,9 Prozent in der Gesamt- und um 0,2 Prozent in der Kernrate. Auf Jahressicht lagen die Erzeugerpreise im Juni um 3,3 Prozent höher, für die Kernrate wurde ein entsprechendes Plus von 1,8 Prozent ausgewiesen. Die Nahrungsmittelpreise, die 22 Prozent des Gesamtindex abbilden, fielen gegenüber dem Vormonat um 0,8 Prozent. Die Preise für Energie, die 14 Prozent des Gesamtindex ausmachen, sanken um 1,1 Prozent. Benzin verbilligte sich um 3,9 Prozent, Computerpreise fielen um 3,4 Prozent.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%