Kaufkraft
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Alles wird teurer. Markenbutter, Weinbrand, Hörfunkgebühren. Und vor allem: Herrenslipper. 2007 kosteten die mit 68,47 Euro mehr als viermal so viel wie knapp fünf Jahrzehnte zuvor. Auch wenn der Preisanstieg beträchtlich klingt – er ist nur die halbe Wahrheit. Zahlen, die Wirtschaftsgeschichte erzählen.

FRANKFURT. Wie hoch die Kaufkraft der Lohnminute eines westdeutschen Arbeitnehmers 1960, 1991 und 2007 war, hat das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) exklusiv für das Handelsblatt für rund 30 Produkte und Dienstleistungen gemessen an der Nettolohn- und -gehaltssumme je geleisteter Arbeitsstunde berechnet. Heraus kamen Zahlen, die Wirtschaftsgeschichte erzählen. Sie berichten über den enormen Kaufkraftzuwachs, der sich seit Jahren aber deutlich verlangsamt. Sie zeigen, mit welcher Wucht der technische Fortschritt wirkte und wie gering die Produktivität personennaher Dienstleistungen gewachsen ist.

Während sich die Preise im Schnitt von 1960 bis 2007 knapp vervierfachten, stiegen die Löhne um mehr als das Zehnfache –...

 
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