Konjunktur
Preisverfall in China beschleunigt sich

In China rutschen die Preise bei Waren und Dienstleistungen weiter in den Keller. Experten glauben an eine Wende zur Jahresmitte. Dann könnten die Preise wegen der lockeren Geldpolitik wieder anziehen.

HB PEKING. Die Verbraucherpreise sanken im April um 1,5 Prozent verglichen mit dem Vorjahresmonat, wie das Statistikamt am Montag in Peking mitteilte. Im Februar waren die Preise um 1,6 Prozent und damit erstmals seit sechs Jahren gesunken, im März gab es ein Minus von 1,2 Prozent.

Experten sagen bis Jahresmitte weitere Preisrückgänge voraus, sehen danach aber eher die Gefahr einer Inflation. "Die Preise werden wegen der lockeren Geldpolitik, der Konjunkturpakete und der steigenden Kreditvergabe der Banken wieder anziehen", sagte Analyst Brian Jackson von der Royal Bank of Canada in Hongkong.

Die Regierung in Peking pumpt etwa 450 Mrd. Euro in die Wirtschaft, während die Zentralbank die Zinsen mehrfach gesenkt hat. Damit soll sichergestellt werden, dass die chinesische Wirtschaft trotz der weltweiten Rezession auf Wachstumskurs bleibt.

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