Laune der Einkaufmanager verbessert sich
US-Konjunkturdaten wecken Hoffnung

In den USA hat sich die Stimmung der Einkaufsmanager im Dienstleistungssektor im Januar überraschend aufgehellt. Der ISM-Index stieg von 40,1 Punkten auf 42,9 Punkte, teilte das Institute for Supply Management mit. Ökonomen hatten einen Rückgang auf 39 Punkte erwartet.

WASHINGTON. Der ISM-Index gilt als zuverlässiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in den USA. Indexstände unter 50 Punkten signalisieren eine wirtschaftliche Abschwächung, während Werte darüber auf eine Belebung hinweisen. Der Dienstleistungssektor hat für die US-Wirtschaft eine herausragende Bedeutung. Nach Bekanntgabe der Daten machten die Börsenkurse in den USA und in Europa eine Sprung nach oben. US-Anleihen tendierten leichter.

Der ISM-Index setzt sich aus vier Teilen zusammen. Der Subindex für die wirtschaftliche Aktivität stieg von 38,9 auf 44,2 Punkte, das Barometer für die Auftragseingänge legte von 38,9 auf 41,6 zu und der Preisindex sprang von 36,1 auf 42,5 Zähler. Lediglich der Beschäftigungsindex blieb mit 34,4 Punkten nahezu konstant.

Bereits in den vergangenen Tagen hatte es Anzeichen für eine Erholung der US-Konjunktur gegeben. So hatte sich die Stimmung der Einkaufsmanager in der Industrie ebenfalls überraschend verbessert. Der ISM-Index für die Industrie war von 32,9 auf 35,6 Punkte gestiegen. Außerdem legte die Zahl der noch nicht abgeschlossenen Hausverkäufe überraschend zu. Der „Pending Home Sales Index“ kletterte von 82,5 auf 87,7 Punkte. Die „schwebenden Hausverkäufe“ gelten als ein wichtiger Frühindikator für den US-Immobilienmarkt, da sie auf die künftigen Hausverkäufe schließen lassen. Der Zusammenbruch des US-Immobilienmarktes hatte die weltweite Finanzkrise ausgelost.

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