Motor bleiben die USA
Weltwirtschaft in stabilem Aufschwung

Die Weltwirtschaft befindet sich nach Einschätzung der sechs führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute dank des kräftigen Wachstums in den USA und Ostasien in einem stabilen Aufschwung.

HB BERLIN. „Wie gefestigt er mittlerweile ist, zeigt sich in der deutlichen Ausweitung der Investitionen und auch darin, dass weder die jüngsten Terroranschläge noch die erneute Zuspitzung der Lage im Irak den Optimismus an den Aktienmärkten nachhaltig gedämpft haben“, hieß es im Frühjahrsgutachten der Institute, das am Dienstag in Berlin veröffentlicht wurde. In der Euro-Zone sehen die Institute dagegen wegen der Sparsamkeit der Verbraucher den konjunkturellen Nachzügler.

Die Weltwirtschaft wächst der Instituts-Prognose zufolge in diesem Jahr um 3,7 und im kommenden um 3,1 Prozent. Der Welthandel lege um real um 9,5 beziehungsweise 8,0 Prozent zu. Für Deutschland erwarten die Forscher dagegen lediglich eine Zunahme der Wirtschaftsleistung von jeweils 1,5 Prozent.

Motor des weltweiten Aufschwung bleiben den Instituten zufolge die USA. Zwar lasse der Schub durch die Steuersenkungen und die lockere Geldpolitik im Laufe dieses Jahres nach, die US-Wirtschaft schöpfe dennoch auch im kommenden Jahr ihr Wachstumspotenzial aus, schrieben die Forscher. Für 2004 prognostizieren die Institute ein US-Wirtschaftswachstum von 4,7 Prozent und für 2005 von noch 3,3 Prozent. Dabei geben die Forscher für den lange als großes Fragezeichen hinter dem Aufschwung geltenden US-Arbeitsmarkt Entwarnung. „Die Institute erwarten, dass die Beschäftigung weiter merklich steigen wird, auch weil Produktivitätsreserven in den Unternehmen zunehmend ausgeschöpft sein dürften.“

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