Bundeshaushalt und Finanzminister
Im Rausch der Milliarden

PremiumDie Mai-Steuerschätzung verspricht Bund und Ländern erneut Mehreinnahmen. Der Boom ist nicht allein auf vom Arbeitsmarkt abhängende Abgaben zurückzuführen.

DüsseldorfLange Jahre galten die Steuerschätzungen als Horrortermin für jeden Finanzminister. Mit jeder Prognose revidierten die Steuerschätzer ihre Vorhersage nach unten. Vor allem Hans Eichel, Bundesfinanzminister von 1999 bis 2005, hatte darunter zu leiden. So sagten ihm die Experten im Jahr 2001 für 2005 rund 530 Milliarden Steuereinnahmen voraus; tatsächlich flossen lediglich 452 Milliarden Euro in die Staatskassen.

Seit einigen Jahren hat sich das Blatt gewendet. Immer mehr Menschen haben einen Job und haben damit Geld zum Konsumieren. Das treibt das Steueraufkommen in die Höhe. Wenn am Dienstag der unabhängige Arbeitskreis Steuerschätzungen zu seinen dreitägigen Beratungen in Saarbrücken zusammenkommt, ist...

 
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