Chefin des IWF
Lagarde pessimistisch zu Entwicklung der Weltwirtschaft

Der IWF macht der Weltwirtschaft wenig Hoffnung: Auch viele Jahre nach der Krise sei in der globalen Konjunktur der Wurm drin. Mehr politische Anstrengungen zum Ankurbeln der Wirtschaft seien nötig.

WashingtonDie Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, hat sich pessimistisch über die Entwicklung der Weltwirtschaft geäußert. Trotz sinkender Ölpreise und einer besseren Konjunktur in den USA gebe es scharfen Gegenwind für die globale Erholung, sagte Lagarde am Donnerstag in Washington.

Zu viele Länder litten noch immer unter den Folgen der schweren Krise, darunter hohe Arbeitslosigkeit und Schulden. Es werde insgesamt zu wenig investiert und konsumiert. Die IWF-Chefin beklagte vor allem das schwache Wachstum in der Eurozone und in Japan. Zudem wüchsen aufstrebende Volkswirtschaften wie China langsamer.

„Das globale Wachstum ist immer noch zu gering, zu zerbrechlich und zu...

 
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