Deflation
Preise in der Eurozone fallen erneut

Europa steuert immer stärker auf eine Deflation zu. In den Ländern der Euro-Zone sind die Verbraucherpreise den zweiten Monat in Folge gefallen. Das gab es zuletzt 2009.
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LuxemburgDie Preise in der Euro-Zone sind den zweiten Monat in Folge gefallen. Wie die Statistikbehörde Eurostat am Freitag in Luxemburg in einer ersten Schätzung mitteilte, sanken die Lebenshaltungskosten in den 19 Ländern der Währungsunion um 0,6 Prozent. Im Dezember waren die Verbraucherpreise erstmals seit fünf Jahren zurückgegangen.

Mit dem erneuten Minus dürften Warnungen Auftrieb erhalten, dass Europa auf eine Deflation zusteuern könnte, also einen länger anhaltenden Preisverfall, der die Wirtschaft insgesamt schwächen könnte.

In Deutschland waren die Lebenshaltungskosten im Januar laut Statistischem Bundesamt im Januar erstmals seit 2009 um 0,3 Prozent zurückgegangen. Grund für den Preisrückgang in der Eurozone waren weiter stark fallende Ölpreise. Sie sanken im Januar um 8,9 Prozent, wie Eurostat mitteilte.

Die Kosten für Nahrungsmittel fielen dagegen nur geringfügig um 0,1 Prozent. Um denselben Prozentsatz verbilligten sich Industriegüter. Nur im Bereich der Dienstleistungen zogen die Preise um ein Prozent an.

Das letzte Mal hatte es 2009 einen mehrmonatigen Preisrückgang in der Eurozone gegeben. Damals fielen die Preise in den Monaten von Juni bis Oktober.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Deflation: Preise in der Eurozone fallen erneut"

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  • Deflation als Schreckgespenst --- aber hallo, wieso eigentlich? Wann hatten wir Deflationen im 20 Jahrhundert oder davor? Wenn ich nicht irre , hatten wir eine durch Brünings Erfüllungspolitik und dem Schwarzen Freitag in den USA. Dann vor ein paar Jahrzehnten in Japan. Was wir im Augenblick erleben sind Korrekturen an extrem hohen Rohstoffwerten. Einigen Blasen geht die Luft aus.
    Weitaus größeren Schaden verursachen starke Inflationen und ungebremste Staatsverschuldungen. Diese sind zu bekämpfen und nicht die Korrekturen der durch Zockerei hochgetriebenen Rohstoffpreise.

  • Um denselben Prozentsatz verbilligten sich Industriegüter. Nur im Bereich der Dienstleistungen zogen die Preise um ein Prozent an.

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    Wenn man nur Jobs oder Leiharbeiter-Arbeitsplatz bekommt....

    dann sind diese Arbeitsverträge zeitlich begrenzt....und man erhält meistens nur den Mindestlohn.

    Welcher Familienvater bekommt dann bei solchen Einkommen einen Kredit um etwa neue Haushaltsgeräte zu kaufen ?

    Da werden größere Anschaffungen erst betätigt wenn die vorhandene Geräte tatsächlich nicht mehr funktionieren.

    Und so werden wir in Europa selbst mit Neue EZB-Schuldenberge niemals eine positive Ergebnis in Europa erreichen.

    Zuerst wurde sparen angesagt in Europa....selbst den Rentner wurden seine kleine renten gekürzt und die menschen etwa in Den Süden Europas sind in Ihre Existenz stark gefährdet...

    und jetzt widerspricht sich die EU von selber mit neue unerklärliche und unverständliche Bildung von Neue Schuldenberge ?

    Dieses produziert nur noch mehr Wutbürger in Europa und noch mehr EU-Gegner !!!!!






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