DIW-Chef Marcel Fratzscher: Deutscher Protektionismus

DIW-Chef Marcel Fratzscher
Deutscher Protektionismus

PremiumVom deutschen Exportmodell profitiert nur ein Teil der Wirtschaft, meint DIW-Chef Marcel Fratzscher. Für die Volkswirtschaft als Ganzes dürften die permanenten Überschüsse sogar schädlich sein.

DüsseldorfDie Kritik der US-Regierung an Deutschlands Handelsbilanzüberschüssen hat hierzulande kollektive Empörung ausgelöst. Vieles an dieser Kritik ist falsch – wie der Vorwurf, Deutschland manipuliere den Euro und missbrauche die EU für seine Interessen. Aber es gibt auch einen wahren Kern an dieser Kritik, mit der uns seit langem auch unsere europäischen Nachbarn konfrontieren. Diese Kritik lautet: Der hohe Exportüberschuss spiegelt wider, dass sich Deutschland protektionistisch verhält. Das ist ein harter Vorwurf. Stimmt er?

Es gibt einen ungewöhnlich breiten und starken internationalen Konsens, dass Deutschlands Leistungsbilanzüberschuss von rund 270 Milliarden Euro oder fast neun Prozent der Wirtschaftsleistung viel zu hoch...

 
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