Exporte und Umsätze sollen steigen
Manager erwarten stärkeren Aufschwung in Deutschland

Die Kaufkraft steigt, der Ölpreis sinkt. Viele deutsche Führungskräfte rechnen mit mehr Umsätzen und Exporten. Eine Umfrage legt nahe, dass die Zuversicht in eine stabile Euro-Zone wächst.
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DüsseldorfDie deutsche Wirtschaft ist mit viel Rückenwind ins neue Jahr gestartet. Zum Jahresbeginn rechnet die Mehrheit der deutschen Manager mit steigenden Exporten und Umsätzen. Die Gewinnerwartungen der Unternehmen sind sogar so hoch wie seit vier Jahren nicht mehr. Dies zeigt eine Umfrage der Beratungsgesellschaft Warth & Klein Grant Thornton, über die das Handelsblatt (Donnerstagausgabe) berichtet.

Deutschland profitiert dabei vom massiven Ölpreisverfall. Die Kaufkraft der Verbraucher steigt kräftig an, die Rechnungen der Betriebe für viele Vorprodukte sinken. Zudem fördert der schwache Euro-Kurs die Exporte. „Die Zuversicht in die Stabilität der Euro-Zone ist gewachsen, die Bedrohung aus der Ukraine-Krise hat nachgelassen“, sagt der Chef von Warth & Klein-Grant-Thornton, Klaus-Günter Klein.

Zusammen mit der positiven Nachfrage aus den USA und einigen sich erholenden Euro-Ländern könne sich Deutschland auf steigende Exporte freuen. Am Donnerstag wird das Statistische Bundesamt über das Wirtschaftswachstum im abgelaufenen Jahr berichten.

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