Indien
Angst um den zarten Aufschwung

PremiumDer Aufschwung im siebtgrößten Land der Erde ist noch zerbrechlich. Wichtige Indikatoren wie der Konsum oder die Industrieproduktion verbessern sich nur langsam.

Der Schreck sitzt noch tief: Als die Märkte 2013 eine Zinswende in den USA befürchteten, brach die Rupie ein wie kaum eine andere Schwellenland-Währung. Um sein großes Leistungsbilanzdefizit zu finanzieren, brauchte Indien massenhaft Kapital aus dem Ausland – das sich mit Aussicht auf höhere Renditen in den USA schnell verabschiedete. Das wollten die Inder nicht noch einmal erleben: Sie haben Währungsreserven angelegt und das Leistungsbilanzdefizit stark reduziert.

Die niedrigen Rohstoffpreise haben dem ressourcenabhängigen Land geholfen. „Indien ist nicht mehr so verletzlich, ein Crash wie 2013 ist deswegen unwahrscheinlich, kommentiert Shilan Shah, Indien-Ökonomin beim Beratungsunternehmen Capital Economics. Gleichwohl rechnet...

 
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