Wirtschaftskrise
Spanien sieht sich 2016 saniert

Schon im kommenden Jahr glaubt Spanien die Finanzkrise endgültig überwunden zu haben. Eine nach oben korregierte Konjunkturprognose und die Erwartung einer Besserung am Arbeitsmarkt geben Madrid Anlass zu Optimismus.
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MadridSpanien wird nach Einschätzung von Wirtschaftsminister Luis de Guindos die Folgen der weltweiten Finanzkrise im kommenden Jahr verdaut haben. Sollte die jüngste Entwicklung anhalten, „werden wir alle Einnahmen, die wir seit dem Beginn der Krise verloren haben, wieder reingeholt haben“, sagte er am Mittwoch im Parlament.

Im zweiten Quartal habe sich die Konjunktur besser entwickelt als zu Beginn des Jahres. Von Januar bis März war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,9 Prozent geklettert und damit so schnell wie seit sieben Jahren nicht mehr.

Im April hatte Spanien die Konjunkturprognose für 2015 deutlich auf 2,9 Prozent angehoben. Die Regierung in Madrid rechnet auch mit einer Verbesserung am Arbeitsmarkt. Die wirtschaftliche Entwicklung könnte Ende des Jahres eine große Rolle im Wahlkampf spielen. Spanien leidet noch immer unter den Folgen der Immobilienpreisblase, die mit der Finanzkrise 2008 platzte. Zwischen dem ersten Quartal 2008 und dem Frühjahr 2013 schrumpfte das BIP um rund acht Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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