Bildung und Wachstum
Ohne Top-Unis kein Wachstum

International führende Makro-Ökonomen schlagen Alarm: Wenn Europa in den nächsten Jahren nicht deutlich mehr Geld in seine Universitäten investiert und sein Hochschulwesen nicht besser organisiert, sind Wachstum und Wohlstand auf dem Kontinent in Gefahr.

„Im Zeitalter des wissensintensiven Wachstums ist es für Europa entscheidend, das Entstehen von Weltklasse-Universitäten zu fördern“, schreiben Wissenschaftler in einer jüngst veröffentlichten Studie für die Ökonomie-Denkfabrik Bruegel in Brüssel.

Die Untersuchung mit dem Titel „Higher aspirations: An agenda for reforming European universities“ verdient besondere Beachtung, weil das Institut gleich fünf internationale Professoren als Autoren engagierte – darunter Philippe Aghion aus Harvard und Caroline Hoxby aus Stanford –, die seit Jahren den Zusammenhang zwischen Bildung, Forschung und Wirtschaftswachstum erforschen.

Ausgangspunkt der Untersuchung ist der Befund, dass universitäre Spitzenforschung gerade für hochentwickelte Länder einer der zentralen Motoren des Wirtschaftswachstums ist. „Produktivitätswachstum kann durch Imitation oder durch grundlegende Innovationen generiert werden“, schreiben die Forscher.

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