Dienstleistungen
Die Vermessung der Service-Welt

Über die Servicewüste Deutschland klagen viele. Doch es gibt auch Forschungswüsten: spannende Bereiche, die es zu erforschen lohnt, die aber bisher sträflich vernachlässigt wurden. Bei den Betriebswirten (BWLern) waren das die Dienstleistungen.

NÜRNBERG. Obwohl bereits 70 Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung heute durch Services erwirtschaftet werden, konzentrierten sich Forschung und Lehre lange Zeit auf die klassische Industrie-BWL. "Die Dienstleistungen waren bislang das Stiefkind der BWL", sagte Alfred Wagenhofer, Vorsitzender des Verbandes der Hochschullehrer der Betriebswirtschaft (VHB), auf der Jahrestagung seines Verbandes vergangene Woche in Nürnberg. Um das zu ändern, hatte er die Dienstleistungen zum Schwerpunktthema des Treffens gemacht.

Dass die Industrie in der BWL bisher im Vordergrund stand, hat zweierlei Gründe: einerseits, weil die deutsche Wirtschaft tatsächlich in der Nachkriegszeit vor allem ingenieurgetrieben prosperierte, andererseits aber auch, weil Dienstleistungen so schlecht zu definieren sind. Von der Gastronomie über die Wartung von Maschinen und Rechnern, vom Gesundheitsservice bis zu den Finanzdienstleistungen gehört vieles in die weitläufige Kategorie Services.

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