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Ergebnisse der 86. Sitzung des DSR

In seiner 86. Sitzung am 12. 4. 2005 diskutierte der DSR den Stand der Meinungsbildung in der ...

In seiner 86. Sitzung am 12. 4. 2005 diskutierte der DSR den Stand der Meinungsbildung in der Arbeitsgruppe des DSR und in der EFRAG Working Group zu dem IASB/FASB-Projekt Revenue Recognition. Der Ansatz, der den derzeitigen Überlegungen von IASB und FASB zugrunde liegt, ist noch nicht soweit in seinen Konsequenzen absehbar, dass bereits abschließend Position bezogen werden kann. Die vorläufige Position der EFRAG Arbeitsgruppe wird teilweise kritisch bewertet. Der DSR formulierte Ansätze, die die Arbeitsgruppen insbesondere prüfen möge.
Nach Diskussion einiger noch offener Punkte verabschiedete der Standardisierungsrat seine Vorschläge für das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG). Ferner befasste er sich mit den eingegangenen Stellungnahmen zum den Standardentwurf E-DRÄS 3 - Überarbeitung der DRS 2 bis DRS 14. Nach der Überarbeitung des Standardentwurfs soll dieser in Öffentlicher Sitzung, die voraussichtlich im Juni stattfinden wird, verabschiedet werden.
Der DSR führte zudem seine Überlegungen zur Abgrenzung von Eigen- und Fremdkapital nach IAS 32 fort. Dabei wurde auf die aktuelle Diskussion zu "instruments puttable at fair value" beim IASB und zum "ownership/settlement approach" des FASB eingegangen. Der DSR beschloss eine Arbeitsgruppe zu bilden, die den grundsätzlichen Ansatz der derzeitigen Regelung der Abgrenzung von Eigen- und Fremdkapital nach IFRS hinterfragen und herausarbeiten soll, welche Kernfunktionen die Qualifizierung als Eigenkapital erfüllen soll
Dem Standardisierungsrat lag ferner der Gesetzentwurf zur Offenlegung Vorstandsvergütung vor. Es wurde beschlossen, eine Stellungnahme an das BMJ zu senden, in der auf Anwendungsprobleme, insbesondere zur Angabe späterer Wertveränderungen von Aktienoptionen eingegangen werden soll. Ebenso lag der Gesetzentwurf zum EHUG vor. Es wurde beschlossen, dem Bundesjustizministerium eine positive Stellungnahme zuzuleiten.

Quelle: FINANZ BETRIEB, 24.05.2005

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