Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik
Bruno Frey – der ökonomische Grenzverletzer

Die deutschen Ökonomen hatten die Entscheidung mit Spannung erwartet: Wer ist der erste Volkswirt, der mit dem neuen Gustav-Stolper-Preis des Vereins für Socialpolitik (VfS) ausgezeichnet wird? Am Donnerstag abend gab VfS-Präsident Friedrich Schneider das Ergebnis in München bekannt: Die Wahl fiel Bruno Frey. Ein Porträt des Ausnahmeökonoms.

MÜNCHEN. Es gibt wenige Ökonomen im deutschsprachigen Raum, über die Fachkollegen mit so viel Bewunderung sprechen wie über Bruno Frey. Kai Konrad zum Beispiel, selbst einer der mit Abstand produktivsten Volkswirte Deutschlands, bezeichnet den 66-jährigen Professor aus Zürich als „großes Vorbild“. So manche von Freys Ideen, gestand Konrad einmal dem Handelsblatt, die hätte er auch gerne gehabt.

Seit Donnerstagabend ist klar: Die Mehrheit der 3 200 Mitglieder des Vereins für Socialpolitik (VfS) teilt diese Bewunderung für Frey. Die wichtigste Ökonomen-Vereinigung im deutschsprachigen Raum wählte Frey zum ersten Wirtschaftswissenschaftler, der die neue Auszeichnung des VfS erhält, den Gustav-Stolper-Preis. Das gab der VfS-Vorsitzende...

 
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