Studie von Makroökonomen:
36 Prozent Zinssteuern sind optimal

Über wenig Dinge herrscht in der ökonomischen Wissenschaft so viel Konsens wie darüber, dass Kapitalerträge am besten gar nicht besteuert werden sollten. Eine neue makroökonomische Studie zeigt nun: Wenn man die theoretischen Modelle zur Analyse der Steuerwirkungen nur etwas realitätsnäher gestaltet, gerät die Mehrheitsmeinung massiv ins Wanken.

Was passiert, wenn Sie einen Volkswirt morgens um halb vier Uhr aus dem Bett klingeln und fragen, was er gesamtwirtschaftlich von Steuern auf Zinsen und Dividenden hält? Wahrscheinlich wird er ihnen ohne große Umschweife antworten: "Nichts!"

Über wenige Dinge herrscht unter Ökonomen so viel Einigkeit wie über den Befund, dass Kapitalertragsteuern für den langfristigen Wohlstand eines Landes schlecht sind. Schließlich verzerren sie die Finanzmärkte und machen Investitionen künstlich teurer. Dies hat zur Folge, dass der Kapitalstock langsamer wächst als ohne die Steuer - dadurch sind die Konsummöglichkeiten kleiner. Der langfristig optimale Steuersatz auf Kapitalerträge, so die ökonomische Mainstreammeinung, ist null.

 
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