Preistreiber Energie
Erzeugerpreise ziehen unerwartet an

Die Hersteller von Energie, Nahrungsmitteln und anderen gewerblichen Produkten haben ihre Preise im September unerwartet deutlich angehoben.

HB BERLIN. Die Erzeugerpreise stiegen im Schnitt um 8,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Die Teuerungsrate hielt sich damit nahe dem im Juli erreichten 27-Jahres-Hoch von 8,9 Prozent, nachdem sie im August auf 8,1 Prozent nachgegeben hatte. Experten hatten mit einem weiteren Rückgang auf 7,5 Prozent gerechnet. Im Vergleich zum Vormonat zogen die Preise um 0,3 Prozent an.

Die Produzenten geben die Richtung für die Verbraucherpreise vor: Der Handel reicht höhere Einkaufskosten an seine Kunden weiter, wenn auch meist abgeschwächt und zeitlich verzögert. Preistreiber Nummer eins blieb Energie. Sie kostete 22,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Ohne Energie wären die Erzeugerpreise nur um 3,6 Prozent gestiegen.

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