Report
The German Model

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The first lesson: Goods of excellent quality

That, Mr. Volcker, is the first and most fundamental lesson. It all starts with a high bar: Produce goods of such quality and innovation that the world wants your stuff. In America, that’s what Steve Jobs and Bill Gates did. In Germany, an entire economy is organized around this principle, especially industrial and manufacturing products. In the end, the best mousetrap wins.

President Obama talks about the strength of America’s small businesses. But it is not the same as small- and medium-sized businesses in Germany. They are called, simply, the Mittelstand (“middle estate”) and they are the backbone of German business. I’m astonished by the numbers: the Mittelstand makes up 90 percent of all German companies, providing 60 percent of all jobs that require social security payments and 80 percent of all official vocational positions.

Together they create huge chunk of Germany’s GDP and, most significantly, fully 22 percent of all Germany’s exports.

There have, of course, been massive failures, thousands of bankruptcies. Old family companies have disappeared. Many have been bought by larger companies. And yet many survive—an estimated three million firms—and thrive. In Germany, the entire country has not been consolidated into sprawling conglomerates, as is often the case in the United States. Big business is hugely important in Germany. But the Mittelstand is Germany’s secret weapon.

Typically, these companies have revenues below $1.25 billion and fewer than 3,000 employees, sometimes fewer than 100. And they are mainly family-owned firms nestled comfortably in the German countryside.

But what else distinguishes them?

“It is a mentality,” says Klaus Fischer. “It means risk and responsibility, being close to the people, being independent—including independent of the banks, if possible.”

Fischer ought to know. He is CEO and owner of Fischer, the famed maker of fastening systems—like small nylon wall anchors—plus automotive interiors and technical toys. Fischer is headquartered in the Swabian village of Waldachtal, 40 miles south of Stuttgart.

In the early 1970s, when the company founded by his father in 1948 was faced with global competitive pressures, Fischer traveled to Japan. There he studied the just-in-time production methods, the “Kanban” approach to inventory and production, and revamped his ailing business. 

Today “kanban”—which translates from Japanese as “signboard” and functions as an inventory control system—is visible all over the production floor where eight million anchors are produced every working day. Color-coded paper slips on a tracking board show the state of every production order. 

During a walk through the plant, I am amazed that it is as clean as a dairy, just like in Japan. Fischer adopted another Japanese concept: “kaizen”, or continual improvement. “We try to implant in every worker the improvement gene,” says Fischer.

Klaus Fischer’s favorite words today are “lean” and “waste.” He loves the first and hates the second. Fischer adapted the Japanese methods to his own taste, then cleverly rebranded the whole package as the “Fischer Process System.”

With slick marketing savvy like that, perhaps it is no wonder that Fischer competes well in the world market. Its fastening systems division alone produces 14,000 different products in eight plants around the world. Its automotive systems division is known for car interiors: ventilation jets, dashboards, cup holders. Its primary customers are the luxury brands: Daimler, BMW, Audi.

Fischer even sells his methodology and Process System through a new division called Fischer Consulting.

Kommentare zu " Report: The German Model"

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  • Die lesenswerte Bestandsaufnahme von Herrn Range ist auf wenige Erscheinungen konzentriert und vielfach von Wunschvorstellungen für Deutschland und für die USA geprägt. Als US-Staatsbürger, der seit 1970 durchgehend in Deutschland lebt, bin ich mit eingehenden Erfahrungen in beiden Teilen des Landes vor und nach der Wende vertraut. Meine Stasi-Akte von über 1.500 Seiten gewährt dabei im Vergleich zu den Stippvisiten eines Journalisten einen besonders tiefen Einblick in die ostdeutschen Lebensverhältnisse, auch deshalb, weil ich 2008 aus einem Dorf in einem sächsischen Bergbaurevier zwangsweise ausgesiedelt wurde, in dem ehemalige Inoffizielle Mitarbeiter der Stasi inzwischen zu den ranghohen Managern des dafür verantwortlichen Braunkohleunternehmens aufgestiegen waren. Das fehlende Interesse der deutschen Medien und auch namhafter Politiker für die damit einhergehende Entrechtung von Privatbürgern stützt die Vermutung, dass sich zwischen der selektiven Vergangenheitsbewältigung nach 1945 und später nach 1989 nur wenig unterscheidet. Der früher oft intonierte Appell "Wehret den Anfängen" ist in letzter Zeit merklich verstummt. In der ökonomischen Betrachtung von Herrn Range fällt jeder Hinweis auf den über weite Strecken misslungenen Aufbau Ost, der rein rechnerisch die Wirtschaftskrisen ganzer EU-Mitgliederstaaten in den Schatten stellt. Er spekuliert auch nicht darüber, welchen Platz die verwaltungstechnisch überfrachteten Bundesländer in einem zukünftig vereinten Europa noch einnehmen könnten, und ob ihre heutige Einflussnahme auf die deutsche Politik nicht eher juristisch als volkswirtschaftlich begründet ist. Das Land Brandenburg hat indes weniger Einwohner, als der New Yorker Stadtteil Brooklyn, der sich seinerseits keinen Ministerpräsidenten und auch kein gesetzgebendes Parlament leistet. Die USA dürften wohl kaum dieses volkstümliche anmutende Modell übernehmen wollen. Ich wohne gern in Deutschland, nicht zuletzt wegen der guten Eisenbahnverbindungen, die mir

  • Brauchen Sie finnischsprächige Buchhälter für die deutsche Industrie? Ich kann was sonst tun.

  • Handwerk schon immer eine Wissenschaft, weshalb es Sinn macht,dass es eben im Ausland eine "angewandte Wissenschaft"ist.

    warum es historisch sich anders entwickelt hat,würde jetzt zu lange dauern,wenn ich es erklären würde.

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/28/Einteilung_der_Wissenschaft_bei_Aristoteles.doc.pdf

    im Ausland gibt es auch keine Spezialschulen für bestimmte Berufsstände wie Handwerker.

    DE ist in der Vormoderne -- ständische Schulen, ständische Bildung. Für den untersten Bildungsstand - den Handwerker - reicht die einfache Volksbildung -- blöd nur, dass einige von denen mittlerweile Abitur haben - sollten die ja nie haben, die einfachen Arbeiter aus dem einfachen Volk. Die Mittelschulen für die mittlere Ebene in Betrieb und Verwaltung....

    ich als Mensch der Moderne finde das gruselig.

    die 3 Bildungsstände in DE - und auf jeder Ebene gibts weniger Allgemeinbildung.

    und dann sind massenweise Kinder auch noch falsch sortiert. Sowas würd ich nicht epxportieren - irgendwann wollen wir auch mal in der Moderne ankommen und dort bleiben.

    das Bildungssystem hier beruht darauf:

    Deutsche Reichsschulkonferenz (1920)

    „Wir brauchen 50% ungelernte Arbeiter. Das Wohl der Gemeinschaft kann es erfordern, dass bei vielen vorhandene Eigenschaften verkümmern müssen, damit andere
    Eigenschaften, die notwendig sind, entwickelt
    werden können.“ (Diskussionsbeitrag)

    Weinstock (Religionspädagoge, 1938 und 1955)

    „Dreierlei Menschen braucht die Maschine: den der
    sie bedient, den der sie repariert und verbessert, den
    der erfindet und konstruiert. Offenbar verlangt die
    Maschine eine dreigliedrige Schule: Eine Bildungs-
    stätte für die ausführenden, also zuverlässig antwor-
    tenden Arbeiter,ein Schulgebilde für die verant-
    wortlichen Vermittler und endlich ein solches für
    die Frager,die theoretisch Begabten.“

    DE kultiviert das 19.Jahrhundert.Es passt nicht mal mehr zur Realität. Es ist oft immer noch dreigliedrig.

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