Report
The German Model

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The next lesson: Germany’s Dual Education System

The thing that most impresses me during my ramble through Germany is the German dual education system. If small- and medium-sized businesses form Germany’s economic backbone, the great secret to their success is this unique three-year combination of in-company training (in 344 different trades) and classroom instruction in both humanitarian and technical topics.

With historical roots in the medieval apprenticeship system, and a modernized variant created in the postwar years, the dual education system has for decades provided German industry, both large and small, with a reliable stream of well-trained, highly-motivated workers. And it provides the workers, a significant portion of the population, with the tools they need for long-term jobs and security even in fast-changing global market conditions.

Cranking out several hundred thousand freshly trained specialists—from  mechatronics specialists to metal workers to lab technicians—per year gives Germany a huge leg up on all its competition, American and otherwise. It seems, frankly, like a no-brainer. But can it be copied?

While the rest of Europe—and even the U.S.—struggles with alarming rates of youth unemployment, Germany’s rate is only 7.9 percent. France’s is more than double that. Spain and Greece are sucking air with 50 percent youth joblessness.

No wonder Spain’s education minister recently signed a letter of understanding with Germany’s education minister, Annette Schavan, to import the German model to Spain.

Germany’s interest? Besides a show of solidarity, Germany is desperate to fill a shortage of trained workers, now and especially in the future. The difference between today’s labor shortage and the need for guest workers in the 1950s and 1960s is education: The German economy doesn’t need coal miners and street cleaners so much as highly-skilled machine operators and computer-savvy information specialists. And it is willing to train them in Germany.

Training the machine operators of the future is one of the main goals at Fischer’s Black Forest headquarters. One morning I meet Julia Gölz in the company’s training facility cheek-by-jowl with the Dübel factory. When Julia was in the seventh class of her school, she faced a choice: dual education in a home economics field or in a technical one. For Julia, it was an easy decision. She chose the technical profession, even though she would be one of the few girls in her training course. 

Kommentare zu " Report: The German Model"

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  • Die lesenswerte Bestandsaufnahme von Herrn Range ist auf wenige Erscheinungen konzentriert und vielfach von Wunschvorstellungen für Deutschland und für die USA geprägt. Als US-Staatsbürger, der seit 1970 durchgehend in Deutschland lebt, bin ich mit eingehenden Erfahrungen in beiden Teilen des Landes vor und nach der Wende vertraut. Meine Stasi-Akte von über 1.500 Seiten gewährt dabei im Vergleich zu den Stippvisiten eines Journalisten einen besonders tiefen Einblick in die ostdeutschen Lebensverhältnisse, auch deshalb, weil ich 2008 aus einem Dorf in einem sächsischen Bergbaurevier zwangsweise ausgesiedelt wurde, in dem ehemalige Inoffizielle Mitarbeiter der Stasi inzwischen zu den ranghohen Managern des dafür verantwortlichen Braunkohleunternehmens aufgestiegen waren. Das fehlende Interesse der deutschen Medien und auch namhafter Politiker für die damit einhergehende Entrechtung von Privatbürgern stützt die Vermutung, dass sich zwischen der selektiven Vergangenheitsbewältigung nach 1945 und später nach 1989 nur wenig unterscheidet. Der früher oft intonierte Appell "Wehret den Anfängen" ist in letzter Zeit merklich verstummt. In der ökonomischen Betrachtung von Herrn Range fällt jeder Hinweis auf den über weite Strecken misslungenen Aufbau Ost, der rein rechnerisch die Wirtschaftskrisen ganzer EU-Mitgliederstaaten in den Schatten stellt. Er spekuliert auch nicht darüber, welchen Platz die verwaltungstechnisch überfrachteten Bundesländer in einem zukünftig vereinten Europa noch einnehmen könnten, und ob ihre heutige Einflussnahme auf die deutsche Politik nicht eher juristisch als volkswirtschaftlich begründet ist. Das Land Brandenburg hat indes weniger Einwohner, als der New Yorker Stadtteil Brooklyn, der sich seinerseits keinen Ministerpräsidenten und auch kein gesetzgebendes Parlament leistet. Die USA dürften wohl kaum dieses volkstümliche anmutende Modell übernehmen wollen. Ich wohne gern in Deutschland, nicht zuletzt wegen der guten Eisenbahnverbindungen, die mir

  • Brauchen Sie finnischsprächige Buchhälter für die deutsche Industrie? Ich kann was sonst tun.

  • Handwerk schon immer eine Wissenschaft, weshalb es Sinn macht,dass es eben im Ausland eine "angewandte Wissenschaft"ist.

    warum es historisch sich anders entwickelt hat,würde jetzt zu lange dauern,wenn ich es erklären würde.

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/28/Einteilung_der_Wissenschaft_bei_Aristoteles.doc.pdf

    im Ausland gibt es auch keine Spezialschulen für bestimmte Berufsstände wie Handwerker.

    DE ist in der Vormoderne -- ständische Schulen, ständische Bildung. Für den untersten Bildungsstand - den Handwerker - reicht die einfache Volksbildung -- blöd nur, dass einige von denen mittlerweile Abitur haben - sollten die ja nie haben, die einfachen Arbeiter aus dem einfachen Volk. Die Mittelschulen für die mittlere Ebene in Betrieb und Verwaltung....

    ich als Mensch der Moderne finde das gruselig.

    die 3 Bildungsstände in DE - und auf jeder Ebene gibts weniger Allgemeinbildung.

    und dann sind massenweise Kinder auch noch falsch sortiert. Sowas würd ich nicht epxportieren - irgendwann wollen wir auch mal in der Moderne ankommen und dort bleiben.

    das Bildungssystem hier beruht darauf:

    Deutsche Reichsschulkonferenz (1920)

    „Wir brauchen 50% ungelernte Arbeiter. Das Wohl der Gemeinschaft kann es erfordern, dass bei vielen vorhandene Eigenschaften verkümmern müssen, damit andere
    Eigenschaften, die notwendig sind, entwickelt
    werden können.“ (Diskussionsbeitrag)

    Weinstock (Religionspädagoge, 1938 und 1955)

    „Dreierlei Menschen braucht die Maschine: den der
    sie bedient, den der sie repariert und verbessert, den
    der erfindet und konstruiert. Offenbar verlangt die
    Maschine eine dreigliedrige Schule: Eine Bildungs-
    stätte für die ausführenden, also zuverlässig antwor-
    tenden Arbeiter,ein Schulgebilde für die verant-
    wortlichen Vermittler und endlich ein solches für
    die Frager,die theoretisch Begabten.“

    DE kultiviert das 19.Jahrhundert.Es passt nicht mal mehr zur Realität. Es ist oft immer noch dreigliedrig.

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